Gastbeitrag: Wann Sie reffen sollten

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Diese Woche gibt unsere Gastbloggerin und leidenschaftliche Seglerin Behan wertvollen Rat über das Reffen – eine wichtige Fähigkeit für jeden Segler. Lesen Sie weiter um zu erfahren wie, und vor allem wann, man reibungslos seine Segel einholt. Mehr Tipps und Segelratschläge finden Sie auf Behans Blog, Sailing Totem

wann Sie reffen sollten
Mit eingebundenem Reff in See stechen

Segeltipps: Wann Sie reffen sollten

Was macht man wenn es zu windig ist? Wenn ein Boot überwältigt wird kann es ungemütlich und schlimmstenfalls gefährlich werden. Reffen Sie bevor es notwendig ist, sagen Möchtegern-Segler und alte Seemänner zugleich.

Das ist eine nervige Nichtantwort. Selbst erfahrene Segler gelangen in Situationen wo es dringend nötig war vor 30 Sekunden zu reffen. Wenn der Wind Sie überrascht, probieren Sie diesen Trick um das Boot schnell zu depowern indem Sie den Twist des Großsegels anpassen:

1. Fieren Sie die Großschot

2. Stellen Sie den Traveller der Großschot Richtung Lee

3. uncleat the vang (= Baumniederholer) (wenn Sie keinen haben, holen Sie sich einen)

Der resultierende Twist Richtung Lee im oberen Teil des Großsegels bedeutet, dass der Wind vorbeistreichen und weniger Kraft auf die Segel, Takelage und Seitenruder ausüben wird. Auf diese Art und Weise können Sie schnell reagieren wenn der Wind Sie überrascht um dann einfacher und sicherer die Segel zu reffen.

Ablandig gerefft und in der Dünung versteckt

Natürlich haben die Seebären recht, was das Reffen bevor es notwendig wird angeht. Aber wann ist das, überhaupt? Vielleicht können Sie Ihr Boot noch nicht ‚deuten‘, ob wegen des Designs oder aus Unvertrautheit. Wenn Sie sich nicht sicher sind: für viele Boote sind 20 Knoten scheinbarer Wind eine generelle Faustregel für das Einbinden des Reffs. So wird es für Sie einfacher und sicherer und das Boot wird oft schneller fahren, besser Höhe schinden und die Takelage mehr schonen als ein ungereffter Nachtbar, der versucht Sie bei der Einfahrt in den Hafen zu schlagen.

Gerefftes Großsegel

Obwohl das Reffen am einfachsten ist wenn das Boot in den Wind zeigt, kann dies zu einer dramatischen Kursänderung führen die Komplexität und ein höheres Risiko bedeutet. Es also besser das Reffen zu jeder Zeit des Segelns zu lernen. Halten Sie Kurs und depowern Sie das Großsegel wie oben beschrieben. Danach, beim Herablassen des Falls, sollten Sie darauf achten genügend Spannung auf der leech reef line zu halten. So bleibt das Segel flacher und klebt nicht an der Takelage, wo es sich aufbauschen und Reibung verursachen könnte. Wenn Sie genau in Windrichtung segeln senkt eine kleine Kursänderung von 15 bis 20 Grad das Risiko, dass Sie aus Versehen Halsen und reduziert das Problem mit der Reibung (vor allem wenn der Mast swept back Salinge hat).

wann sie reffen sollten
Das wäre ein guter Zeitpunkt zum Reffen

Reffen ist kein Grund zur Panik. Lernen wie man richtig depowert und ein Empfinden für den richtigen Zeitpunkt zum Reffen entwickeln wird das Segeln sicherer und bequemer machen für Sie und Ihre Crew.

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