Hier bei Zizoo feiern wir die Frauen in der Segelwelt jeden Tag. (Tatsächlich würde unser Unternehmen ohne die Bemühungen von Anna Banicevic, CEO und Mitgründerin, nicht einmal existieren!)

Im Folgenden haben wir einige unserer Lieblingsfrauen aufgelistet, die in Sachen Segeln Geschichte geschrieben haben.

Source: Sony Pictures Classics

Tracy Edwards und das Maiden-Team

Tracy Edwards träumte lange davon, auf einem Segelboot um die Welt zu segeln. Besonders hatte es ihr das Whitbread Round the World-Rennen angetan. Als sie für dieses Rennen eine 12-köpfige Crew zusammenstellte, wurde sie aber von anderen Seglern heftig kritisiert. Das Endergebnis all dieser Gegenreaktionen? Edwards und ihr Team beendeten das neunmonatige Rennen als Zweite in ihrer Klasse.

Source: Living Circular

Dame Ellen MacArthur

Lange Seereisen sind das Zeug, aus dem unsere Reisefantasien gemacht sind, aber können Sie sich vorstellen, für einen Rekord insgesamt 71 Tage lang um die Welt zu segeln? Genau das hat Dame Ellen MacArthur getan und den bisherigen Weltrekord um 1 Tag, 8 Stunden und 35 Minuten verkürzt. Und wenn Sie jetzt noch kein Fan von MacArthur sind, denken Sie daran, dass sie die Ellen MacArthur Foundation gegründet hat, die sich dem Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft widmet, die weniger verschwenderisch mit Ressourcen umgeht und autarker als unser aktuelles Wirtschaftssystem ist.  

Krystyna Chojnowska-Liskiewicz

MacArthur hatte vielleicht die Geschwindigkeit, um einen Weltrekord aufzustellen, aber die Polin Krystyna Chojnowska-Liskiewicz hatte den Mut, die erste Frau zu sein, die diese Herausforderung meisterte. 1976 brach sie von den Kanarischen Inseln auf und durchquerte erfolgreich den Panamakanal, das Karibische Meer und den Indischen Ozean. Heute arbeitet Chojnowska-Liskiewicz als Hafenarchitektin. 

Thurídurr Formann 

Die im Jahr 1777 geborene Thuridur ebnete allen nicht-traditionellen Seeleuten, die nach ihr kamen, den Weg. Sie wurde in Island geboren und war eine der ersten Frauen des Landes und wohl auch der Welt, die ein Segel in die Hand genommen hat. Sie musste dafür aber kämpfen, um in die von Männern dominierte Segelwelt zu passen. Die Frauenkleider dieser Zeit waren nicht zum Segeln geeignet – und es fehlte an Optionen für Frauen, die unter den Ölhäuten der Fischer (wasserdichte Kleidung) getragen werden konnten, sodass sie oft Männerkleidung tragen musste. Für ihren Pioniergeist und ihre Segelkünste wurde sie deshalb in Islands Geschichte als größte Seefahrerin des Landes verewigt. 

Tania Aebi

Als Tania 18 Jahre alt wurde, bot ihr ihr Vater zwei Optionen an: Entweder würde er ihr das College oder ein Segelboot bezahlen, mit dem sie um die Welt segeln sollte. Tania entschied sich für das Boot und beendete die 27.000-Seemeilen-Herausforderung ihres Vaters mit 21 erfolgreich. Ihre Odyssee über die Meere hielt sie in ihrem Bestseller „Maiden Voyage“ fest. Der Roman beschreibt ihr Segelabenteuer unter anderem als Reise der Selbstfindung und Selbstversorgung. 

Galia Moss

Die erste lateinamerikanische Frau, die allein über den Atlantik segelte und das sogar innerhalb von 41 Tagen. Das Kunststück, das jetzt auch im Guinness Buch der Rekorde zu finden ist, ist umso bemerkenswerter, weil Moss ihren Rekordversuch mit einem philanthropischen Zweck verknüpfte. In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Televisa Foundation spendete die in Mexiko geborene Moss je ein Haus an eine mexikanische Familie für jede achte zurückgelegte Seemeile. Insgesamt konnte sie so 644 Häuser spenden und ihren übermenschlichen Rekord in eine Leistung verwandeln, die wir in den nächsten Jahrzehnten sicher nicht vergessen werden. 

Source: Associated Press

Florence Arthaud

Die französische Seglerin Florence Arthaud ist als die erste Frau bekannt, die die Route du Rhum, ein transatlantisches Solo-Yachtrennen, gewann. Sie hat die Strecke in 14 Tagen, 10 Stunden und acht Minuten bewältigt und den bis dahin geltenden Rekord um mehr als drei Tage verkürzt. Ihr beeindruckender Erfolg bei diesem prestigeträchtigen Rennen zeigte der Welt, dass die körperlichen Fähigkeiten einer Frau, einschließlich ihrer technischen Fähigkeiten und ihres Verständnisses für das Segeln, mehr als ausreichen, um auch in einem durch Männer dominierten Sport zu bestehen.  

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